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18.04.2015 Kategorie: Allgemein

BRK-Gipfeltreffen

Rettungsdienst-Fortbildung im Zeichen des G 7-Gipfels


Ganz im Zeichen des nahenden G7-Gipfels Anfang Juni stand die Rettungsdienst-Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes am vergangenen Wochenende. Mit fachspezifischen Themen rund um Großveranstaltungen mit begleitenden Demonstrationen bereiteten sich die rund 50 Einsatzkräfte des BRK aus den Landkreisen Freising und Erding auf derartige Einsatzszenarien vor. Der Flughafen München fungiert bei dem Spitzentreffen als zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Teilnehmer des Spitzentreffens.

Der G7-Gipfel, der 2015 auf Schloss Elmau in Krün (Kreis Garmisch-Partenkirchen) stattfinden wird, ist das jährliche Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Wirtschaftsnationen. Die Politiker treffen sich seit 1975 (für die erste Auflage noch als G6) im jährlichen Turnus, um regelmäßig die wichtigsten Weltprobleme zu diskutieren.

Wie bei den vorangegangenen Gipfeltreffen auch, muss auch in diesem Jahr mit Protesten und Kundgebungen im Umfeld des Gipfels gerechnet werden. Aber auch der Münchner Airport als der nächstgelegene Großflughafen könnte von solchen Begleiterscheinungen betroffen sein. Das Rote Kreuz stellt in Bayern rund 86 Prozent des Regelrettungsdienstes sicher und ist auch im Zivil- und Katastrophenschutz die größte Hilfsorganisation deutschlandweit. Als besondere Herausforderung in den Landkreisen Erding und Freising kommt für diese Bereiche eben noch ein Großflughafen mit allem was dazu gehört hinzu. Aus diesem Grund gilt es, auch die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes entsprechend zu schulen und auf solche Einsätze vorzubereiten. Im Rahmen der nun stattgefundenen Rettungsdienst-Fortbildung für ehrenamtliches Personal am vergangenen Samstag lag der Schwerpunkt deshalb auch auf Themen, die im Rettungsdienst nicht so alltäglich sind.

Der Polizeieinsatz bei Demonstrationen und Großveranstaltungen, die Verwendung von Reizgasen bei Polizeieinsätzen oder auch die psychologischen Aspekte bei Großveranstaltungen und Demonstrationen waren Teil der Fortbildung. Neben Ausbilderinnen und Ausbildern aus eigenen Reihen konnten zudem gleich drei Ärzte des Klinikums Freising als Referenten gewonnen werden. Als medizinischer Leiter der Fortbildung fungierte einmal mehr Dr. med. Christian Fiedler, Leiter der Zentralen Medizinischen Aufnahme (ZMA) des Klinikums Freising und selbst Mitglied der BRK-Bereitschaft Freising. Dr. med. Axel Lindhorst, Oberarzt der chirurgischen Abteilung dozierte über Gesichtsschädelverletzungen und der Leitende Oberarzt der Kardiologie, Dr. med. Kai Sonne, unterrichtete über das Akute Koronar-Syndrom (ACS), Herzinfarkt und sonstige kardiologische Erkrankungen. „So konnten wir auch für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wieder eine interessante und qualitativ hochwertige Fortbildung anbieten“, freute sich der 1. Kreisbereitschaftsleiter Stefan Wythe. „Wir sind vorbereitet!“, so sein Fazit.