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21.09.2014 Kategorie: SEG, Allgemein

Der Wanderpokal für die Orientierungsfahrt der Feuerwehren ist wieder in Feuerwehrhänden

Zwei Jahre war es her, dass eine Mannschaft der SEG Behandlung Freising die Feuerwehr-Orientierungsfahrt gewann und der Wanderpokal somit erstmalig nicht mehr in Feuerwehrhänden war. Die Gruppe hatte mit dem Sieg auch die ehrenvolle Aufgabe auferlegt bekommen die Veranstaltung für dieses Jahr zu planen und auszurichten.


Am vergangenen Samstag ab 8:00 Uhr war es dann soweit, nach vielen Stunden der Vorbereitung wurde die Feuerwehr Orientierungsfahrt 2014 mit Unterstützung der Fachdienste Technik+Sicherheit und Betreuung, sowie der UG-SanEL durchgeführt. Die Strecke, die die 15 teilnehmenden Feuerwehrmannschaften durchfuhren, deckte den westlichen Landkreis ab und reichte bis hinter Kranzberg. Start und Ziel waren die Katastrophenschutzhalle in Marzling.

Auf der Strecke waren 48 vorgegebene Bildausschnitte aufzufinden, was nicht so einfach war, da es galt neben Zierfiguren in Vorgärten oder Häuserfassaden auch ganze Landschaftsausschnitte zu entdecken. Zusätzlich mussten einige Funktionsabzeichen der Feuerwehr gefunden werden, die über den Streckenverlauf verteilt aufgehängt waren.

Nachdem an dem Tag auch drei Fahrzeuge der Fachdienste der BRK Bereitschaften gesegnet wurden, war es Tagesaufgabe mit eigenen Materialien ein Modellfahrzeug zu basteln. Hier war die Kreativität der Teams gefordert, mit auf den Fahrzeugen vorhandenen oder auf der Strecke gefundenen Materialien diese Aufgabe zu erfüllen. Extrapunkte gab es, wenn das Fahrzeug auch mit einem Antrieb ausgestattet wurde.

Weiterhin gab es auf der Strecke sechs Stationen, wo die Mannschaften ihr Geschick und ihr Können bei Aufgaben unterschiedlicher Art, sowie ihr Wissen bei Fragebögen unter Beweis stellen konnten.

An der ersten Station an der Stoibermühle galt es beispielsweise eine Kübelspritze am Ufer mit Wasser zu füllen und mit dieser anschließend zwei Dosenpyramiden umzuspritzen.
An der zweiten Station an der neuen Feuerwache in Pulling waren EH-Kenntnisse gefordert, da es Aufgabe war zwei Verletzte nach einem simulierten Motorradunfall zu versorgen.

Bei der dritten Station in Gremertshausen war Teamfähigkeit gefragt. Vier Helfer der Mannschaft mussten auf drei Bierkästen eine Strecke von fünf Metern zurücklegen und durften hierbei den Boden nicht berühren.
An der vierten Station am Kranzberger Weiher gab es eine klassische Feuerwehraufgabe, die auch Bestandteil des Feuerwehr-Leistungsabzeichens ist. Hier sollte eine Saugschlauchleitung in möglichst kurzer Zeit gekuppelt und mit einer Leine gesichert werden.

An Station 5 auf dem Feuerwehr Übungsgelände in Haindlfing war das Augenmaß des Fahrers und die Geschicklichkeit der Mannschaft gefordert. Aufgabe des Fahrers war es eine Höhenmesslatte so einzustellen, dass er mit seinem Fahrzeug möglichst knapp hindurch fahren konnte. Währenddessen durchlief der Rest der Mannschaft einen Tragenparcours, bei der das Team auf einer Feldtrage eine Holzpuppe mit einem darauf befestigten gefüllten Wassereimer um Hindernisse herum transportierte. Jeder verlorene Zentimeter an Wasserhöhe wurde als Strafsekunden an die Zeit addiert.

An der letzten Station in Marzling gab es Schätzaufgaben zu erledigen. Neben dem Gewicht eines Notfallrucksacks musste auch die Anzahl an Tupfern in einer Tüte geschätzt werden. Weiterhin sollte aus einer Gießkanne eine vorgegebene Menge Wasser in einen Eimer gefüllt werden.

Anschließend trafen sich alle Teilnehmer zur Siegerehrung in der BRK Halle in Marzling. Hier wurde für die hungrigen Helfer und Teilnehmer vom Fachdienst Betreuung Schnitzel mit Kartoffelsalat aufgetischt. Vor der Siegerehrung erhielten drei neue Fahrzeuge des BRK Freising ihren kirchlichen Segen. Dekan Axel Windecker und Pfarrer Thomas Prusseit weihten die drei festlich geschmückten Katastrophenschutzfahrzeuge, welche von Bund, Land und Landkreis für die Fachdienste Betreuung und Technik+Sicherheit, sowie die SEG Behandlung Freising beschafft wurden.

Danach lies die Siegerehrung nicht lange auf sich warten. Nachdem Landrat Josef Hauner, Bürgermeisterin der Stadt Freising Eva Bönig und zweiter Bürgermeister der Gemeinde Marzling Martin Ernst die Tagesaufgabe jeder Mannschaft bewerteten, stand das Ergebnis fest.
Den ersten Platz und damit auch den Wanderpokal erhielt die Mannschaft der Feuerwache 2 der Feuerwehr Freising. Damit haben sie die ehrenvolle Aufgabe, die nächste Orientierungsfahrt in zwei Jahren ausrichten zu dürfen.

Die weiteren Plätze belegten die Mannschaften der Feuerwehren:
2. Langenbach
3. Neufahrn
4. Schlipps
5. Tüntenhausen
6. Hohenkammer
7. Pulling
8. Weihenstephan
9. Marzling
10. Oberhummel

Den letzten Platz und damit die "Rote Laterne" erhielt die Feuerwehr Sünzhausen. Den vorletzten Platz, der mit einem Kasten Bier prämiert wurde, belegte die Feuerwehr Attaching.