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24.09.2017 Kategorie: Allgemein, SEG

Großübung in Windham/Oberhummel

Bei einer Großübung beim Sägewerk in Windham beteiligten sich am vergangenen Freitag (22. September) die BRK-Bereitschaften aus Freising und Moosburg mit zwei Rettungswagen (RTW), dem Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD), sowie der SEG Behandlung Freising.


Organisiert wurde die Übung von der FFW Oberhummel im Rahmen der „Aktionswoche der Feuerwehren“. Nachgestellt wurde ein Verkehrsunfall in Folge eines illegalen Autorennens, bei dem das Sägewerk in Windham Feuer fing. Bei dem Verkehrsunfall waren laut Szenario drei „Rennautos“ beteiligt, wovon eines von der Straße abkam und im Sägewerk landete, eines unter dem Ausleger eines Langholzzuges eingeklemmt und das dritte unter einem abgestellten Holzanhänger eingekeilt wurde. Bedingt durch den Verkehrsunfall waren Patienten in allen drei beteiligten Fahrzeugen eingeklemmt und mussten geborgen und versorgt werden.

Während die RTW-Besatzungen die Notfallversorgung der Patienten an den Unfallfahrzeugen übernahm, war es Aufgabe der SEG Behandlung Freising die Erstversorgung zu unterstützen und eine Patientenablage einzurichten. Nach einer ersten Sichtung der Lage wurde für die Patientenablage eine nebenliegende Halle ausgewählt und entsprechend eingerichtet. Um der einbrechenden Dunkelheit und den vergleichsweise niedrigen Temperaturen Rechnung zu tragen wurde auch eine Beleuchtung eingerichtet, sowie die Zeltheizung eingesetzt. In der Patientenablage wurden die Patienten im weiteren Übungsverlauf gesichtet, eingehend untersucht und entsprechend behandelt und versorgt und für den Abtransport vorbereitet. Die angelieferten Patienten zeigten teilweise sehr anspruchsvolle Verletzungsmuster wie offene Oberschenkelfrakturen, Wirbelsäulenverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma und Verbrennungen. Die Mimen dieser „Patienten“ wurden von der RUD-Gruppe (realistische Unfalldarstellung) der Wasserwacht Moosburg täuschend echt geschminkt. Nach zweieinhalb Stunden und 14 gesichteten Patienten war die Übung dann beendet und man traf sich im Feuerwehrhaus der freiwilligen Feuerwehr Oberhummel zu einer Abschlussbrotzeit ein.

Ein echtes Novum bei dieser Übung war der Einsatz von Drohnen um ein Gesamtbild über den Einsatzort und des Einsatzgeschehens zu erhalten. Hierzu waren einige Mitarbeiter des Forschungsprojekts „CopKa“ der TU München in das Einsatzgeschehen mit eingebunden. Mit solchen Drohnen soll es Feuerwehren, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz zukünftig möglich sein bei großen Einsätzen in Echtzeit eine schnelle Lageübersicht über das Einsatzgeschehen zu erhalten.

Die BRK Bereitschaft Freising, sowie die SEG Behandlung Freising bedanken sich bei der FFW Oberhummel für die Einladung und für die Organisation dieser sehr interessanten Übung.

Nach den Übungen in Eching (Sonntag, 3. September) und am Flughafen München (Freitag auf Samstag, 8. auf 9. September) war dies die dritte und somit letzte Großübung für die SEG Behandlung Freising in einem sehr übungsreichen September 2017. Solche Großübungen sind jedoch sehr wichtig, denn sie decken Schwachpunkte auf, die im Nachgang besprochen und bearbeitet werden. Zudem stellt man immer wieder fest, dass man nur mit regelmäßigen Fortbildungen und Übungen eine gewisse Routine bei den Arbeitsabläufen gewinnt.

Um im Einsatzfall gewappnet zu sein ist die wichtigste Ressource für die Fachdienst-Einsatzgruppen in den BRK Bereitschaften der Helfer! Die Fachdienste der BRK Bereitschaften sind ständig auf der Suche nach engagierten Helfern die bereit sind Zeit für „die gute Sache“ und „aus Liebe zum Menschen“ aufzubringen. Und da das Aufgabenspektrum der Fachdienste sehr breit gefächert ist (Fachdienste Technik + Sicherheit, Betreuung, Behandlung, Information + Kommunikation, Suchdienst, Psychosoziale Notfallversorgung) ist wirklich für jeden etwas dabei, auch für diejenigen die „kein Blut sehen“ können.

 

Weitere Artikel über die Großübung in Windham/Oberhummel:

Wasserwacht Moosburg
Freiwillige Feuerwehr Oberhummel