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26.02.2018 Kategorie: Allgemein, SEG

Mutmaßlicher Gasaustritt löst Großeinsatz aus

Alarm für die Schnelleinsatzgruppe Behandlung und Unterstütungsgruppe Rettungsdienst.


Am vergangenen Wochenende (24.02.2018) kam es Samstag gegen 21:00 Uhr zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Nach einem Notruf in dessen Meldung ein möglicher Gasaustritt von Kohlenmonoxid (CO) vermutet wurde, alarmierte die Leitstelle Erding umgehend zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und entsprechende Feuerwehr-Spezialkräfte. Durch den ersteintreffenden Rettungswagen musste die Lage aufgrund der Situation mit 9 Betroffenen und womöglich Verletzten/Erkrankten so bestätigt und angepasst werden. Somit wurde die Alarmstufe erhöht, weitere Rettungskräfte (8 Rettungswagen und 3 Notärzte sowie die Einsatzleitung mit leitendem Notarzt und Organisatorischer Leiter und einer Schnelleinsatzgruppe Behandlung) wurden hinzugezogen. Die Betroffenen/Patienten wurden zunächst auf die ersten drei Rettungswagen verteilt und ärztlich untersucht. Nach intensiven Messungen der Feuerwehr konnte dann jedoch schnell Entwarnung gegeben werden - alle durchgeführten Messungen der Feuerwehr verliefen negativ, die Wohnung konnte wieder freigegeben werden. Folglich konnten alle Patienten nach Freigabe der Wohnung die Rettungswagen und die ärztliche Überwachung in den Rettungswagen verlassen, die Rettungswagen rückten daraufhin wieder einsatzklar ab.

Bei ärztlichen Untersuchungen von Patienten mit mutmaßlichen Gasvergiftungen durch Kohlenmonoxid ist dies für Rettungskräfte vor Ort seltenst am Patienten messbar. Kohlenmonoxid ist klinisch ausschließlich über eine Blutgasanalyse nachweisbar. Erst bei starken Vergiftungen kann diese Vergiftung zu Verfärbung der Haut, Bewusstseinseintrübungen/Bewusstlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit zu einem solchen Verdacht führen. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und wird daher nahezu nie bemerkt.

Gut zu wissen: Seit zwei Jahren gibt es im bayerischen Rettungswesen sogenannte CO-Melder, welche bei erhöhten CO-Werten Alarm geben. Diese Gerte befinden sich auf jedem unserer Rettungsmittel, zumeist am Rucksack und warnen die Rettungskräfte bei erhöhten Konzentrationen.