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06.06.2015 Kategorie: Allgemein, SEG

Unfallhilfsstelle am Flughafen zum G7-Gipfel


Aufgebaute Unfallhilfsstelle vor der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes am Flughafen München

Helfer der SEG Behandlung Freising beim Aufbau und beim Einrichten des Behandlungszeltes

Die eingesetzten Helfer des BRK Freising vor der Abfahrt von der Katastrophenschutzhalle in Marzling

Bayernfahne am Gerätewagen Sanität der SEG Behandlung des BRK Freising

Zum Ende des G7-Gipfels in Schloss Elmau ziehen alle Hilfsorganisationen eine positive Bilanz. „Unsere Planungen sind aufgegangen. Wir waren auf alle Situationen vorbereitet und konnten das Gipfeltreffen in allen Facetten und mit allen Begleitveranstaltungen sanitäts- und rettungsdienstlich absichern“, so Leonhard Stärk, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen.

Auch die Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Behandlung, der SEG Technik und Sicherheit und der Bereitschaften des BRK im Landkreis Freising kamen im Rahmen des G7 Gipfels zum Einsatz. Eingesetzt wurden die Helfer mit ihrer Ausrüstung am Flughafen München, wo sie gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst Erding/Flughafen, dem BRK Erding und dem BRK Ebersberg eine sogenannte „Unfallhilfsstelle“ einrichteten. Hiermit sollte für alle Staatsgäste und ihre Delegationen, sowie für die dortigen Einsatzkräfte und die hohe Anzahl an Medienvertretern aus aller Welt eine adäquate medizinische Absicherung gewährleistet werden.

Insgesamt waren am Flughafen München von Sonntagmorgen bis Montagabend in drei Schichten jeweils bis zu 45 Helfer im Einsatz. Die ausschließlich ehrenamtlichen Helfer des BRK Freising stellten hierbei in jeder Schicht bis zu 12 Einsatzkräfte und ihren Gerätewagen Sanität zur Verfügung. Von den Einsatzkräften aus Freising wurde eines der beiden Zelte aufgebaut und betrieben, die für eine Unfallhilfsstelle benötigt werden.

Somit waren die Freisinger Helfer am Flughafen Teil des großen Ganzen.
Im Rahmen des G7-Gipfels waren über 1.500 Helfer von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Bayerischem Roten Kreuz (BRK) mit seinen Gemeinschaften Bergwacht, Wasserwacht und Bereitschaften, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk (MHW) im Einsatz.

„Das Konzept der engsten Zusammenarbeit hat sich in diesem Einsatz bewährt, die Grenzen von Organisationen und Disziplinen wurden überwunden“, mit diesem Satz brachte Laonhard Stärk die gelungene und produktive Zusammenarbeit zum Ausdruck.

Insgesamt wurde von den Einsatzkräften im Rahmen des G7-Gipfels rund 360 Mal Hilfe geleistet, 44 Mal davon wurde ein Abtransport zur weiteren Behandlung im Krankenhaus nötig. Die Anzahl der Behandlungen hielt sich somit glücklicherweise in Grenzen.