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Sie sind hier:  Bereitschaft  >>  SEG-Behandlung  >>  Beschreibung SEG-San

Die SEG-Behandlung übernimmt im Einsatzfall die folgenden Aufgaben:

  • führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an die Einsatzstelle und unterstützt den Rettungsdienst und andere Hilfsorganisationen bei der Versorgung der Verletzten.
  • errichtet Verletztenablagen und Verbandplätze.
  • sucht ggf. nach Verletzten und führt deren Erstversorgung durch.
  • versorgt und betreut Verletzte bis zu deren Abtransport.
  • versorgt die leicht verletzten Betroffenen und entlastet dadurch den Rettungsdienst.
  • arbeitet als taktische Einheit des Sanitätsdienstes bei Gefahrgutunfällen.
  • nimmt unverletzte Betroffene in ihre Obhut und betreut diese bis zur Übernahme durch den Betreuungsdienst.

Die SEG-Behandlung hat im Einsatzfall eine Personalstärke von 9 Helfern und einem SEG-Leiter. Der Leiter der SEG-Behandlung untersteht dem diensthabenden Organisatorschen Einsatzleiter (ORGL), beziehungsweise der Einsatzleitung an der Einsatzstelle. Ausgestattet ist die SEG-Behandlung mit einem Arzttruppwagen und zwei Transportfahrzeugen (4-Tragen-KTW/RTW).

SEG-San

Die Personalstärke und die Ausstattung der SEG-Behandlung ist ausreichend um in einer ersten Phase die Betreuung von bis zu max. 100 Personen zu übernehmen oder

  • 2 - 3 Schwerverletzte
  • 4 - 5 Mittelschwerverletzte
  • 12 Leichtverletzte

zu versorgen. Hierfür stehen der Gruppe beispielsweise ein Schnelleinsatzzelt (aufblasbares Zelt), Zeltbeleuchtung, Stromaggregat, Zeltheizung, Flutlichtstrahler und diverse andere Hilfsmittel zur Verfügung.

Die SEG-Behandlung soll als Teil des nichtregulären Rettungsdienstes die personelle und materielle Versorgungslücke bei Groß-Schadensereignissen abdecken. Im Allgemeinen gliedern sich die Einsatzindikationen wie folgt:

  • Suchaktionen
  • Massenanfall von Verletzten
  • Versorgung/Betreuung von Verletzten bei schweren Verkehrsunfällen
  • Chemieunfällen (Gas, Gift, Gefahrgut)
  • Evakuierungen
  • Gebäudeeinsturz
  • Zugunfall
  • Flugzeug-, Hubschrauberunfall
  • Unterstützung der Feuerwehr bei (Groß-)Bränden
  • Explosionsunglücken
  • Schießereien/Attentaten
  • Bombendrohungen

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