DSC_0347.jpg Foto: A. Fischer (BRK Bereitschaft Freising)
DSC_0280.JPG Foto: B. Popken (BRK Bereitschaft Freising)
20191020_Fotoshooting_BRK_0013.jpg Foto: A. Fischer (BRK Bereitschaft Freising)
Ausbildung von Nachwuchs-EinsatzkräftenAusbildung von Nachwuchs-Einsatzkräften

Ausbildungsmöglichkeiten bei uns

Ansprechpartner

Bereitschaftsleitung Freising
Markus Schmid,
Benedikt Popken,
Markus Kaiser

Tel: 08161 9671-0
bereitschaft-fs@kvfreising.brk.de

Rotkreuzstr. 13 - 15
85354 Freising

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Markus Kaiser

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85354 Freising

Das Rote Kreuz bietet eine Vielzahl von Ausbildungen für seine ehrenamtlichen Helfer an.

Alle Ausbildungen inklusive Nebenkosten sind für Mitglieder der Bereitschaft kostenlos.

Praktikanten:
Mitglieder ohne Sanitätsausbildung können als Praktikanten bei Sanitätsdiensten (z.B. Volksfest Freising, Uferlos, usw.) teilnehmen. Dort werden sie von erfahrenem Personal angeleitet und dürfen auch schon erste, einfache Versorgungen unter Aufsicht durchführen. Gleiches gilt für Sanitäter die noch nicht volljährig sind.

Die Helfergrundausbildung:
Diese Ausbildung soll jeder Helfer in der Bereitschaft durchlaufen. Für die Teilnahme als Sanitäter an einem Sanitätsdienst, ist jedoch mindestens der erfolgreich abgeschlossene Sanitätskurs Voraussetzung.

  • Rot-Kreuz-Einführungsseminar (1 Tag): Erfahre alles über das Rote Kreuz und seine Strukturen
  • Sanitätskurs (8 Tage = 4 Wochenenden): Erfahre erste Grundlagen der Notfallmedizin
  • Grundlehrgang Information und Kommunikation (2 Tage): Erfahre alles rund ums Thema Funk & Kommunikation
  • Grundlehrgang Betreuung (2 Tage): Erfahre alles rund um Notunterkünfte und Verpflegung

 

Die Grundausbildungen:
Diese Ausbildungen sind für jedes Mitglied empfohlen, stellen jedoch kein Muss da.

  • Grundlehrgang Technik & Sicherheit (2 Tage): Erfahre Grundlagen rund um Zelte und Aggregate.
  • Grundlehrgang Psychosoziale Notfallversorgung/PSNV (2 Tage): Erfahre Grundlagen rund um Stressbewältigung und den Umgang mit traumatisierten Betroffenen.
  • Grundlehrgang Chemische Biologische Radioaktive Nukleare Explosive Gefahren/CBRNE (2 Tage): Erfahre Grundlagen rund um gefährliche Stoffe.

 

Die Fachausbildung:
Typischerweise verbinden wir in Freising den normalen Sanitätslehrgang mit dem Fachsanitätslehrgang, um die neu erlernten Fähigkeiten zu festigen und zu erweitern. Wer jedoch nicht nur auf Sanitätsdiensten tätig sein möchte, sondern sich für einen (weitere) Bereiche wie beispielsweise für die Betreuung oder die Technik+Sicherheit interessiert, findet in den folgenden Zeilen die einzelnen Möglichen Fachausbildungen:

  • Fachsanitäter (4 Tage = 2 Wochenenden): Erweiterung des Sanitätskurses
  • Fachlehrgang Betreuung (4 Tage = 2 Wochenenden): Für die SEG Betreuung, Aufbau von Notunterkünften, Betreueung von Unverletzten / Einsatzkräften uvm.
  • Feldkoch (8 Tage = 4 Wochenenden): Für  die SEG Verpflegung, Verpflegen und Versorgen von Einsatzkräften, Betroffenen und Patienten.
  • Fachlehrgang Technik & Sicherheit (4 Tage = 2 Wochenenden): Für die SEG Technik & Sicherheit, Aufbau / Unterhalt von Infrastruktur, Materialtransport, uvm.
  • Fachlehrgang Information und Kommunikation (4 Tage = 2 Wochenenden): Für die SEG IuK bzw. UG SanEL, Funk, Kommunikation, Organisation uvm.
  • Fachlehrgang Psychosoziale Notfallversorgung/PSNV (11 Tage = 6 Wochenenden): Für erfahrende Einsatzkräfte, die sich im Krisen Interventionsteam und der SEG PSNV engagieren wollen.

Generelle Informationen zu den einzelnen Fachbereichen könnt ihr unter dem folgenden Link finden:
Fachdienste des BRK Freising

 

Der Rettungssanitäter:
Rettungssanitäter ist die wohl bekannteste Berufsbezeichnung im Rettungsdienst. Die komplette Ausbildung zum Rettungssanitäter dauert drei Monate. Dem Rettungssanitäter sind nur Notarzt, Notfallsanitäter (3 Jahre Berufsausbildung) und Rettungsassistent (wurde durch den NotSan ersetzt) vorgesetzt. Hauptaufgabe des Rettungssanitäters, ist das Fahren des Rettungswagens (RTW) im öffentlichen-rechtlichen Rettungsdienst und das eigenverantwortliche Durchführen eines medizinisch indizierten Krankentransportes. Auf Sanitätsdiensten wie dem Volksfest in Freising sind unsere Rettungssanitäter meistens das höchst qualifizierte Personal vor Ort und fungieren somit oft als Führungskraft für die (Fach-)Sanitäter. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter ist die höchste medizinische Ausbildung die für Ehrenamtliche in der Freizeit erreichbar ist. Sie gliedert sich in vier Teile: Dem Fachlehrgang, dem Rettungswachen-, dem Krankenhauspraktikum und dem Abschlusslehrgang welche in einem Zeitraum von 3 Jahren zu absolvieren sind:

  • 1. Fachlehrgang Rettungssanitäter (20 Tage = 4 Wochen oder 3 Monate lang am Wochenende): Hier werden alle Grundlagen der Notfallmedizin und des Rettungswesens vermittelt.
  • 2. Rettungswachen Praktikum (min. 160 Stunden): Der angehende Rettungssanitäter darf als Praktikant auf dem KTW und RTW mitfahren und setzt die erlernte Theorie in der Praxis um. Die Schichten sollten in einem Zeitraum von 9 Monaten gefahren werden.
  • 3. Krankenhauspraktikum (min 160 Stunden = 4 Wochen): Auf verschiedenen Stationen lernt der Praktikant, die Betriebsabläufe im Krankenhaus kennen und assistiert Ärzten bzw. Dem Pflegepersonal bei verschiedenen Tätigkeiten. Das Praktikum muss in min. 4 Blöcken erledigt werden. Es kann auch vor, während oder nach dem Rettungswachen Praktikum abgelegt werden.
  • 4. Abschlusslehrgang (6 Tage): In einer Woche wird der komplette Stoff noch einmal wiederholt. Anschließend wird in einer mündlichen, praktischen und schriftlichen Prüfung das Erlernte abgefragt und bestätigt.

Notfallsanitäter ist die höchste nicht-ärztliche medizinische Ausbilder im Rettungsdienst. Sie dauert drei Jahre und ist nur für Hauptberufliche Mitarbeiter gedacht. Mehr Information zur Ausbildung zum Notfallsanitäter erhalten Sie auf der Seite des Kreisverbands Freising. Lehrrettungswachen im Landkreis sind: Moosburg, Eching und Freising. 

Die Führungsausbildung:
Wer sich als Führungskraft engagieren möchte, kann die folgenden Ausbildungen durchlaufen. Hier ist jedoch eine Vielzahl an Lehrgängen, Erfahrungen in Sanitätsdiensten/Katastrophenschutz und soziale Eignung zusätzliche vorausgesetzt. Ebenso folgen noch eine variierende Anzahl an Hospitationen, bevor die gesamte Verantwortung übertragen werden kann.

  • Truppführer (2 Tage)
  • Gruppenführer (2 Tage)
  • Zugführer (4 Tage)
  • Verbandsführer (4 Tage)

 

Sonstige Ausbildungen:
Doch das ist nicht alles, es werden noch viele weitere Ausbildungen angeboten. Hier nur eine kleine Übersicht:

  • Realistische Notfalldarstellung (Verletzungen schminken)
  • Erste Hilfe Ausbilder
  • Helferführerschein (Erweiterung der Fahrerlaubnis auf 7.5t für Rot-Kreuz Fahrzeuge)
  • Motorrad Lehrgänge
  • Suchdienst
  • und so weiter!

Alles Ausbildungen die bayernweit angeboten werden, findet man unter der Website https://veranstaltungen.brk.de/. Außerdem gibt es viele, nur intern angebotene, Ausbildungen des Kreisverbandes.